Ein Blog von Christine Felsinger
mit Fotos von Felix Knaack

Geheimnis Pferde-Stoffwechsel: Was ihn anregt, was ihn stört

Nährstoffe, Kräuter, Training: So aktivieren wir den Pferde-Stoffwechsel nachhaltig

6

Immer in Bewegung, das tut dem Körper gut: El Viento, PRE-Wallach und Kumpel von FREUNDPFERD-Stute Maya, wie er leibt und lebt. Immer in Bewegung, das tut dem Körper gut: El Viento, PRE-Wallach und Kumpel von FREUNDPFERD-Stute Maya, wie er leibt und lebt.

Der Stoffwechsel hält unsere Pferde am Leben und bei Laune. Viele reden schlau über ihn, gerade im Frühjahr brodelt die Gerüchteküche rund um die Stoffwechsel-Aktivierung. Wie wir das Zusammenspiel der Nähr- und Baustoffe im Pferd wirklich nachhaltig fleißiger machen, erklärt Fütterungs-Fachfrau Professor Ellen Kienzle von der Universität München im zweiteiligen FREUNDPFERD-Special. 

Selbst das größte U-Bahn-Netz ist winzig im Vergleich zum Stoffwechsel des Körpers: Alle Moleküle aus der Nahrung von Aminosäure bis Zucker kurven wie auf Schienen durch den Körper, drehen Schleifen, koppeln sich zusammen, rotieren auf Drehscheiben und rauschen durch jede einzelne Körperzelle, wo sie das Leben am Laufen halten.

Futtermoleküle heizen Kraftwerke an, werden von Spalt-Enzymen zerhackt, zu Farb-, Bau- oder Botenstoffen kombiniert, gespeichert und schließlich als Abfall ausgeschieden.

50 Billiarden Mal passieren solche Dinge in jeder Sekunde – grob geschätzt. Denn keiner vermag die Salven des biochemischen Dauerfeuers im Körper zu zählen, dem irgendwer irgendwann den nüchternen Namen „Stoffwechsel“ gab. Weil rund um die Uhr Stoffe in andere Stoffe verwandelt werden.

Für Forscher wird dieser Stoffwechsel beim Pferd wie beim Menschen wohl nie bis ins letzte Detail zu ergründen sein. Denn keiner kann kalkulieren, wie der Körper seine Biochemie in 50 Billionen Zellen 24 Stunden pro Tag, 8760 Stunden pro Jahr regelt. Entsprechend kompliziert ist es, in diesem U-Bahnnetz Störfälle aufzuspüren und zu beheben.

Das gilt erst recht für den spärlich entschlüsselten Stoffwechsel der Pferde – allen Versprechen zum Trotz, dass Kräuter, Salben, Magnetfelder oder Massagegeräte den Stoffwechsel ruckzuck stärken, aktivieren oder regulieren können.

Was ist dran an solchen Versprechen? Und was tun wir eigentlich, wenn wir den Stoffwechsel bei uns und unseren Pferden ankurbeln wollen?

„Für Lieschen Müller heißt Stoffwechsel ankurbeln schlicht: zwecks Abnehmen die Verdauung anregen und Entschlackungstee trinken. Leider ist beides ziemlich sinnlos, wenn man mal davon absieht, dass das Wasser im Tee die Nieren gesund durchspült“, findet der Pharmazeut und ehemalige Apotheker Dr. Gregor Huesmann aus Marburg, der seine Kunden ehrlich über die reale und behauptete Wirkung von Heilmitteln aufklärte – etwa mit Schildern im Schaufenster, in denen er von ihm als „Scheiß des Monats“ titulierte Präparate ausstellte.

„An lebenswichtige Stoffwechselleistungen wie den insulin-gesteuerten Abbau von Zucker oder den Zyklus der Botenstoffe im Gehirn denkt der Laie überhaupt nicht“, so Huesmann. Er enttäuscht Hoffnungen, wonach man mit Tee & Co. hier viel ankurbeln kann:

„Die grundlegenden Stoffwechselleistungen kann man nicht durch irgendwelche Kräuter beeinflussen, sondern höchstens durch Hormone“

Mediziner unterscheiden zwei Arten von Stoffwechsel: Darmstoffwechsel und Intermediärstoffwechsel, der alle Reaktionen außerhalb des Darms beschreibt.

Der Darmstoffwechsel lässt sich recht simpel ins Laufen bringen: Er wird gefüttert mit Kohlenhydraten (Stärke, Zucker, Rohfaser), Eiweiß (Proteine, Aminosäuren), Fett, Mineralien (Mengen- und Spurenelemente) und Vitaminen.

Sie alle kreisen in eigenen Schienen-Netzen, die freilich Schnittstellen haben: Die Zucker durchlaufen den Glukosestoffwechsel, Eiweiße den Proteinstoffwechsel, Fette den Lipidstoffwechsel, Mineralien wie etwa Kalzium den Kalziumstoffwechsel und so fort.

Kohlenhydrate sind wichtig für die Leistung. Eiweiß ist wichtig für die Regeneration nach der Leistung. Kohlenhydrate und Fett werden zu Energie verbrannt oder verstoffwechselt.

Eiweiß hilft dem Muskel, den Verlust an Aminosäuren* während der Arbeit auszugleichen. Mineralien arbeiten in den Zellen, um Stoffe hin und her zu schleusen. Sie sind Bausteine von Knochen und Hormonen und werden, ebenso wie Vitamine, auch als Bestandteile von Enzymen gebraucht.

All diese Grundstoffe sind üppig vorhanden, wenn ein Pferd gutes Heu und je nach Leistung hochwertiges Kraftfutter frisst, das bereits Mineralstoffe und Vitamine enthält oder durch ein Futter-Supplement ergänzt wird.

Hochwertiges Heu ist das Grundfutter für jedes Pferd und wird je nach Leistung durch Ergänzungsfutter komplettiert.

Heu ist das Grundfutter für jedes Pferd und wird je nach Heuqualität und körperliche Leistung durch Ergänzungsfutter komplettiert.

Pferden nur Heu zu füttern, hat einen Haken: Das Gras, aus dem es gemacht wird, wächst auf Böden, denen oft Selen und Zink, manchmal auch bestimmte Aminosäuren fehlen.

Deshalb ist es wichtig, zusätzlich zum Heu ein Ergänzungsfutter und außerdem (je nach Leistung und Bedarf) eine eiweißreiche Komponente zu füttern. Denn daraus speist sich der Muskelaufbau: Muskeln bestehen überwiegend aus Eiweiß (=Proteine), und Proteine wiederum sind Ketten von Aminosäuren.

Vor allem essenzielle Aminosäuren*, die der Körper nicht selbst produzieren kann, muss das Pferd mit dem Futter fressen. 20 verschiedene Aminosäuren gibt es: essenzielle (z.B. Lysin, Methionin, Tryptophan, Leucin, Isoleucin, Phenylalanin, Threonin oder Methionin) sowie nicht-essenzielle Aminosäuren.

Kraft-Probe: Reiter riechen gerne selbst am Müsli, ehe sie es ihren Pferden füttern.

Kraft-Probe: Reiter riechen gerne selbst am Müsli, ehe sie es ihren Pferden füttern.

Noch wichtiger als das passende Futter ist für den Stoffwechsel die körperliche Aktivität: Es ist lebenswichtig, dass wir Pferde mit Plan und Ziel bewegen und trainieren.

„Das ist das Wichtigste überhaupt, obwohl es viele Reiter nicht wissen: Genau wie die Kraft und die Kondition muss auch der Stoffwechsel trainiert werden“

So schärfte es der 2012 verstorbene Pferdetierarzt Dr. Karl Blobel Pferdebesitzern ein. Blobel, der sich auch im Tierschutz engagierte, war 27 Jahre lang als Mannschaftstierarzt aller Disziplinen für das Wohlbefinden von Hochleistungspferden zuständig und machte sich viele Gedanken, wie deren Stoffwechsel in Hochform kommt.

„Der Stoffwechsel soll durch Training schneller auf Touren kommen und Blut in den Bewegungsapparat pumpen, dazu Energie bereitstellen und Abfall zügig entsorgen“, so Blobel. „Dressurpferde leisten Kraftarbeit, die Energie kostet. Dazu kommt starkes Schwitzen durch Angst, etwa, wenn das Pferd nervös durch ungewohnte Umgebung wird und sich seinem Reiter unterordnen muss“, beschrieb Blobel schon vor zehn Jahren die Realität eines Dressursports, der dem Traum von Harmonie oft nicht entspricht.

„Aus diesen Gründen braucht ein Dressurpferd mehr Kohlenhydrate, dazu Elektrolyte wie Natrium und Kalium“, folgerte Blobel. „Ein Vielseitigkeitspferd dagegen muss nach dem Wettkampf vor allem proteinreiches Heu zur Regeneration der dauerbeanspruchten Muskeln fressen.“

Braucht es auch Spezialfutter, das angeblich gezielt auf den Stoffwechsel wirkt? „Kappes“, befand Blobel. „Reiter kommen mit allerlei Dingen und sind enttäuscht, wenn das Pferd damit nicht automatisch besser läuft. Wenn es dem Pferd nicht schadet, sage ich: ‚Nehmt es halt.’ Auch wenn die Leute das dann so hindrehen, als hätte ich gesagt: ‚Es nutzt dem Pferd.’“

Professorin Ellen Kienzle, Lehrstuhl-Inhaberin für Tierernährung und Diätetik an der Universität München, kann dem nur zustimmen:

„Man muss sich halt überlegen, was in der Ration des Pferdes tatsächlich fehlt – und dann gezielt ergänzen, nicht einfach irgendwas füttern“

„Die Überversorgung mit einem Nährstoff bewirkt leider nicht das Gegenteil des Mangels, sondern kann ebenfalls schaden“, so Kienzle und nennt als Beispiel das viel beschworene Selen:  „Wenn Selen fehlt, wirkt die Ergänzung wirklich Wunder. Wenn Selen nicht fehlt und zuviel davon gefüttert wird, kann es zur Vergiftung kommen.“

Dabei weiß man noch gar nicht recht, was dem Pferd nutzt und was schadet. „Es gibt so schöne Grafiken der Stoffwechselpfade, die man sich als Poster ins Labor hängen kann. Aber das ist eine Grafik von Mensch, Maus und Ratte, vielleicht noch von Schwein und Hund“, sagt Professorin Kienzle. „In Grundzügen ist der Stoffwechsel beim Pferd gleich. Aber sehr wahrscheinlich funktioniert beim Pflanzenfresser Pferd nicht alles so wie beim Allesfresser.“

Wie unkalkulierbar der Stoffwechsel je nach Tierart ist, zeigen Beispiele. So reagiert das Stoffwechsel-Steuerungshormon Insulin im Pferd viel träger auf Zucker als bei Mensch, Schwein oder Hund.

Ähnlich ist es mit Enzymen der Bauchspeicheldrüse, die Stärke aus der Nahrung zerlegen. Diese Enzyme schnellen beim Menschen auf das Zehnfache hoch, wenn er viel Getreide isst. Nicht so beim Pferd: „Es kommt mit Mühe auf das Doppelte, weil sein Stoffwechsel auf soviel Stärke gar nicht eingerichtet ist“, sagt Ellen Kienzle. „Die Stärke gelangt deshalb unzerlegt in den Darm und führt zu Fehlgärungen bis hin zur Hufrehe.“

Der Teufel steckt also im Detail – und manchmal sogar der Tod. Das gilt vor allem für Arzneien, die genauso verstoffwechselt werden müssen wie das Futter, das ein Pferd frisst. Was die Arzneien im Stoffwechsel anrichten, muss in teuren Studien direkt am Pferd getestet werden, weil die Übertragbarkeit von Erkenntnissen bei anderen Tieren oft nicht möglich ist.

Und trotz aller Laborversuche kann kein Forscher vorhersagen, wie die fraglichen Substanzen mit der Körperchemie tatsächlich reagieren. Das gilt auch für spezielle Stoffwechsel-Futtermittel, deren Wirkung bei Pferden meist nicht 100-prozentig belegt ist.

Wie der Stoffwechsel die Forscher manchmal foppt, zeigen immer wieder Doping-Skandale. Wird dem Pferd ein Medikament von der Dopingliste gegeben, wirken diese Substanzen vielleicht 24 Stunden. Aber ihre Abbauprodukte, die Stoffwechsel-Metaboliten, sind noch nachweisbar, wenn das Medikament selbst längst keinen Einfluss mehr auf die Leistung hat.

Von Natur aus gibt bei Pferd wie Mensch fixe und faule Stoffwechsel-Typen: Ein temperamentvolles Pferd, das sich viel bewegt, hat einen anderen Stoffwechsel als eine trübe Tasse

Das ist eine Frage der Gene und lässt sich durch Futter oder Wundermittel kaum beeinflussen. Wohl aber durch Bewegung: Sinnvolle und ausreichende Bewegung hat einen enormen positiven Einfluss auf viele Stoffwechselvorgänge.

Galopp ist die beste Gangart, um die Muskeln zu kräftigen und die Figur zu formen.

Galopp ist die beste Gangart, um die Muskeln zu kräftigen und die Figur zu formen.

So wird zum Beispiel auch der langsamere Stoffwechsel unserer alten Pferde nicht fleißiger, indem man sie in Magnetdecken hüllt. Wichtiger ist für sie ein Futter, das auf ihre konkreten Bedürfnisse abgestimmt ist, zum Beispiel wenn sie durch Zahnschäden nicht mehr so gut kauen können – und natürlich regelmäßige, aber mäßige Bewegung.

Deshalb raten Fütterungsexperten wie Ellen Kienzle: „Füttern Sie Ihrem Pferd nicht einfach dies und das, um den Stoffwechsel zu verbessern. Lassen Sie im Zweifel lieber was weg, um den Stoffwechsel bei seiner Arbeit zu entlasten“

„Eine bedarfsdeckende Zufuhr aller Nährstoffe sollte aber schon sein“, so Kienzle. „Ein Wundermittel für den Stoffwechsel gibt es sehr wohl, und das heißt Bewegung:

Schon eine halbe Stunde Trab pro Tag kann eine Insulinresistenz, die ja ein sehr erhebliches Stoffwechselproblem darstellt, innerhalb einer Woche deutlich reduzieren.“

Stoffwechsel-Wissen und Praxis-Tipps 

Stoffwechsel-Special, Teil 2: Von Leber bis Gehirn. So funktionieren die Organe im Stoffwechsel

Für Muskelaufbau, gegen Muskelabbau: Wem hochwertige Aminosäuren nutzen*

Für jedes Pferd das richtige Futter: marstall Premium-Pferdefutter*

*Partner-Links

6 Kommentare

  1. Ein sehr lehrreicher Artikel, hat mir Tatsachen ins Bewusstsein gerufen die ich in Zukunft bei meinen Pferden vermehrt beachten werde.

  2. Hallo Christine,
    vielleicht hast Du einen Tip;
    meine 16jährige Quartermixstute hatte 2012 eine Magenschleimhautentzündung die mit Omeprazol behandelt wurde. Seit dem hat sie ständig Blähungen, bzw. leichte Gaskoliken. Grade bei Wetterumschwüngen im Herbst und Frühjahr. Es hat sich nach Haltungsoptimierung (Fresspausen abgeschafft / 24 Std Heu / ganzjährig Offenstall) und verschiedenen Therapien wie Darmsanierung, Akupunktur, Bioresonanz etc. gebessert, aber ab und an wenn die Temperaturen stark schwanken hat sie doch noch Probleme damit. Sie liegt dann viel, schaut sich auf den Bauch, mag nicht fressen und ist matt. Es ist immer der gleiche Ablauf. In Absprache mit der behandelnden TÄin bekommt sie dann 15ml Novalgin i.M. gespritzt und 15-20min später pups sie ein paar Mal und geht Heu fressen als ob nichts gewesen wäre. Diesen Herbst/Winter seltener als sonst, aber ich möchte diesen Rest auch noch optimieren. Fälschlicherweise wurde mir Anfang Herbst Reformhafer ausgehändigt, den sie (eigentlich sehr mäkelig – von Anderen schmeckt immer besser) sehr gerne frisst. Ich habe das Gefühl, dass es seit dem auch seltener mit dem Bauchgrummeln ist, sie also weniger Probleme hat. Sie bekommt davon ca 500g + 500g BuildUp von Dodson&Horrel (da sie mir ein wenig sehr schmal geworden ist) + 1 Hand aufgeweichter RüSchnies (Pektine) dazu das AminoMineral und einen Schuss Lein- oder Reiskeimöl, . Mehr frisst sie in einer Portion allerdings auch nicht. Wir versuchen so oft wie möglich 2x täglich zu füttern (ca. 5x die Woche). Ich würde gerne das BuildUp durch etwas anderes ersetzten, da sie jetzt wieder anfängt zu mäkeln, sich aber auf die Müslis der anderen Herdenmitglieder stürzt, wenn sie mal dran kommt; Hafer? ein gutes Müsli? Welches?

    vielen Dank

    • Liebe Anne,

      danke für deine Frage und für dein Vertrauen. Mein erster Gedanke galt der Heumenge, da du schreibst, dass sie etwas schmal geworden ist: Wie viel Raufutter frisst deine Stute tatsächlich? Ist gewährleistet, dass sie wirklich Zugang zum Heu hat? Sind die Zähne in Ordnung? Mein zweiter Gedanke war, etwas „aufzuräumen“ bei den verschiedenen Futtermitteln und sich auf ein Ergänzungsfuttermittel zu konzentrieren, welches der Magen-/Darmthematik Rechnung trägt und gleichzeitig genügend Energie liefert (wobei für beides eben zunächst einmal eine ausreichende Menge gutes Grundfutter sorgen sollte). Hat die Stute auch Probleme mit Kotwasser? Wie häufig und intensiv trainiert ihr? Ich frage das deshalb alles, weil ich deine Antworten gerne an einen meiner Experten weitergeben würde, damit du auch wirklich eine qualifizierte Empfehlung bekommst. Es wäre also wichtig, dass du mir das noch mitteilst, und schön wäre auch ein Foto, auf dem man den Futterzustand zumindest optisch erkennen kann.

      Liebe Grüße
      Christine

  3. Hallo Christine.
    Ich würde mich sehr über Deine Meinung und Hilfe freuen .
    Der Fall:
    Warmblut Stute 16 Jahre.
    Hat am 12.04. 2017 Ihr erstes Fohlen bekommen.
    Im September 2016 Starke Gas Kolik mit Milz Nierenband Verlagerung.
    Wir sind auf Tierarzt Rat 30 Minuten mit ihr Hänger gefahren über Stock und Stein. Hat funktioniert:
    Futter: 24 Stunden Heu , Stroh , Hafer und Zucht Vital Mineral.
    Bach dieser Kolik habe ich ihr zu oben genannten Reformhafer gefüttert, Leinöl und Anis Fenchel Kümmel Tee aufs Abendfutter. Im Februar zog sie in eine Zuchtstall, dort war keine individuelle Fütterung möglich. Sie bekam Heulage 2 x täglich, Hafer und 4 Wochen vor der Geburt Spjaextrsktionsschrot. 2 Wochen nach der Geburt ( Geburt einfach Fohlen gesund ) 1. Gaskolik die konnte gut behandelt werden. Nach einer weiteren Woche erneute Kolik , Aufgasung mit Dickdarmverlagerung nach rechts.
    Klinik , OP Darm geordnet aufgemacht gewaschen. Zugenäht.
    Angefüttert mit Mash und Heu.Seitdem 2 leichte Koliken ( Gas) .Wie kann ich Sie nun füttern?
    Hat das Fohlen bei Fuß ( 4 Wochen) ist eine super tolle Mama. Hätten wir ihr das Fohlen genommen , hätte sie nicht überlebt.
    Sie war sehr verfressen , eher dick hatte schon immer viel Luft(Gas) , die ich aber weg geritten habe. Hatte vorher noch nie Koliken.

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*