Ein Blog von Christine Felsinger
mit Fotos von Felix Knaack

Thermografie beweist: Warmreiten dauert 20 Minuten

Erst nach 20 Minuten im Schritt sind Pferdebeine messbar wärmer, wie Bilder des Pferdethermografen Marco Jentsch zeigen.

33

Thermografie-Aufnahme einer 9-jährigen Warmblutstute nach zwei Stunden Boxen-Ruhe, 20 Minuten Schrittreiten und 20-minütiger Arbeitsphase in allen Gangarten. Die Bein-Temperatur beträgt 30,3 Grad Celsius. Thermografie-Aufnahme einer 9-jährigen Warmblutstute nach zwei Stunden Boxen-Ruhe, 20 Minuten Aufwärmen im Schritt und 20-minütiger Arbeitsphase in allen Gangarten. Die Bein-Temperatur beträgt 30,3 Grad Celsius. Foto-Copyright: Pferdethermografie Marco Jentsch

Das Warmreiten der Pferde im Schritt sollte 20 Minuten dauern, denn erst dann sind Pferdebeine wirklich messbar wärmer und auf Belastung vorbereitet. Marco Jentsch, der als mobiler Pferdethermograph mit der Wärmebildkamera arbeitet, hat mir dazu interessante Bilder zur Verfügung gestellt, die Sibylle Wiemers aktuellen FREUNDPFERD-Beitrag zum Aufwärm-Training im Schritt untermauern. Hier sind die Ergebnisse und der Hintergrund der Untersuchung.

FREUNDPFERD: Marco, was hast du bei deinen Messungen kalter und warmer Pferdebeine entdeckt?

Marco Jentsch: Ausgangssituation für meine Thermografie-Untersuchung war die Temperatur an den Pferde-Hinterbeinen vom Sprunggelenk abwärts nach 2-stündiger Boxenruhe. Sie betrug im Bereich, wo die Beugesehnen verlaufen, 24,9 Grad Celsius. Nach 10 Minuten Schrittreiten stieg die Temperatur dort auf 25,2 Grad Celsius, nach 20 Minuten Schrittreiten auf 28,7 Grad Celsius. Nach der anschließender Arbeitsphase von noch einmal 20 Minuten habe ich an den Hinterbeinen bereits 30,3 Grad Celsius gemessen.

Hat dich das überrascht?

Ja, ziemlich. Wir alle kennen die alte Daumenregel, 20 Minuten Schritt an den Anfang einer Trainingseinheit zu stellen. Ich hatte persönlich die Vermutung, dass sich die Pferdebeine nach und nach gleichmäßig, also linear, erwärmen. Das Ergebnis zeigt aber, dass in den ersten 10 Minuten im Schritt keine nennenswerten Temperaturänderungen eingetreten sind. Es gibt also kein „halbwarm“, zumindest nicht nach der Hälfte der Zeit!

Das würde erklären, warum ein bisschen Aufwärmen ebenso wenig funktioniert wie ein bisschen schwanger. Und es würde auch erklären, warum Sehnen und Bänder so oft verletzt sind. Denn in Wirklichkeit gibt es ja immer noch zu wenig Reiter, die sich an die 20-Minuten-Regel halten und damit Gewebestrukturen wie Sehnen, Muskeln und Gelenkknorpel strapazieren. 

Genau. Deshalb hatte ich die Untersuchung auch angezettelt, im Rahmen meiner Erhebung „Vermeidung von Lahmheiten“. Auslöser, dieses Thema einmal thermographisch anzugehen, war die Frage, warum wir es mit derart vielen Schäden im Bereich der Sehnen und Bänder zu tun haben, obwohl jede Sehne für sich eine Zugkraft von bis zu 2ooo kg hat. Es ging mir darum herauszufinden, ob diverse Faktoren wie z.B. unpassendes Equipment den natürlichen Bewegungsablauf so stark beeinflussen, dass auf Dauer das Risiko eines Schadens am Sehnen- und Bandapparat steigen könnte. Und ein weiterer Aspekt war eben die Frage nach einer ausreichenden Schrittphase vor der Arbeitsphase.

Lassen sich deine Erkenntnisse aus dieser Erhebung denn auf alle Pferde ausdehnen? Ein einziger Versuchskandidat ist ja für einen wissenschaftlichen Beweis zu wenig.

Die Bilder stammen von einer klassisch ausgebildeten 9-jährigen Warmblutstute. Sie wird von einer Freizeitreiterin geritten, die auch ab und zu Turniere geht. Insgesamt habe ich um die 50 Pferde entsprechend begutachtet, die zeigen, dass es bei anderen Rassen und Reitweisen ähnliche Ergebnisse gibt. Es ist also zumindest ein wichtiges Indiz, welches eine Tendenz zeigt. Und eins ist klar: Es kann garantiert nicht schaden, sein Pferd lieber ein paar Minuten länger als zu kurz im Schritt aufzuwärmen.

Da hast du absolut recht: 20 Minuten sollte uns die Pferdegesundheit wert sein. Denn Aufwärmen im Schritt ja nicht nur für  Sehnen, Bänder und Muskeln wichtig, sondern auch für die Gelenke: Es dauert eine gewisse Zeit, bis durch lockernde, lösende Bewegung genügend Synovial-Flüssigkeit ins Gelenk gepumpt wird, um dort Reibung zu reduzieren und Arthrose vorzubeugen: Der Knorpel muss auf ausreichend Flüssigkeit gleiten, damit er nicht verschleißt. Danke für die interessanten Bilder, Marco, ich freue mich schon auf unsere weiteren Entdeckungsreisen mit der Wärmekamera, über die wir in Kürze hier auf FREUNDPFERD berichten! 

Hier sind die Trainings-Tipps für korrektes Warmreiten im Schritt:

Das Wärm-und-Weck-Training im Schritt von FREUNDPFERD-Expertin Sibylle Wiemer

Thermographie: Die Suche nach dem Schmerz im Pferd

Zur Homepage von Pferdethermograph Marco Jentsch

 

Thermografie-Aufnahme einer 9-jährigen Warmblutstute nach zwei Stunden Boxen-Ruhe. Die Bein-Temperatur liegt bei etwa 24,9 Grad Celsius.

Thermografie-Aufnahme einer 9-jährigen Warmblutstute nach zwei Stunden Boxen-Ruhe. Die Bein-Temperatur liegt bei etwa 24,9 Grad Celsius. Foto-Copyright: Pferdethermografie Marco Jentsch

Thermografie-Aufnahme einer 9-jährigen Warmblutstute nach zwei Stunden Boxen-Ruhe und 10 Minuten Schrittreiten. Die Bein-Temperatur beträgt 25,2 Grad Celsius.

Thermografie-Aufnahme einer 9-jährigen Warmblutstute nach zwei Stunden Boxen-Ruhe und 10 Minuten Schrittreiten. Die Bein-Temperatur beträgt 25,2 Grad Celsius. Foto-Copyright: Pferdethermographie Marco Jentsch

Thermografie-Aufnahme einer 9-jährigen Warmblutstute nach zwei Stunden Boxen-Ruhe und 20 Minuten Schrittreiten. Die Bein-Temperatur beträgt 28,7 Grad Celsius.

Thermografie-Aufnahme einer 9-jährigen Warmblutstute nach zwei Stunden Boxen-Ruhe und 20 Minuten Schrittreiten. Die Bein-Temperatur beträgt 28,7 Grad Celsius. Foto-Copyright: Pferdethermographie Marco Jentsch

Thermografie-Aufnahme einer 9-jährigen Warmblutstute nach zwei Stunden Boxen-Ruhe, 20 Minuten Schrittreiten und 20-minütiger Arbeitsphase in allen Gangarten. Die Bein-Temperatur beträgt 30,3 Grad Celsius.

Thermografie-Aufnahme einer 9-jährigen Warmblutstute nach zwei Stunden Boxen-Ruhe, 20 Minuten Aufwärmen im Schritt und 20-minütiger Arbeitsphase in allen Gangarten. Die Bein-Temperatur beträgt 30,3 Grad Celsius. Foto-Copyright: Pferdethermographie Marco Jentsch

33 Kommentare

  1. War das Pferd beschlagen? Gibt es Untersuchungen zwischen barhufigen und beschlagenen Pferden?

  2. Hallo
    Ich finde den artikel mit den wärmebildern sehr interessant. Mich würde auch noch interessieren ob und in wiefern dies beeinflusst wird mit verschiedenen sorten gamaschen und bandagen.

    • Aus angiografischen Vergleichs-Untersuchungen mit bandagierten Pferden weiß man seit einigen Jahren, dass es durch Stallbandagen zum Lymphstau kommen kann; der Lymphfluss ist deutlich eingeschränkt gegenüber nicht bandagierten Beinen. Deshalb wird Bandagieren generell als kontraproduktiv und eher schädlich bewertet, was die Ver- und Entsorgung der Pferdebeine via Gefäßsystem anlangt. Aber es ist schwierig, hier eine Aussage zu treffen. Je nach Bandagen und Gamasche kann sich während der Arbeit darunter ja auch Wärme stauen, und hier könnte man spekulieren, ob sich das negativ auf die Strukturen auswirkt. Dazu kenne ich keine Daten.

      Viele Grüße
      Christine

  3. Die Wärmebildkamera misst nur die Wärmestrahlung ab sichtbarem Element. Das heisst, man sieht im Falle des Pferdes, wie warm dessen Fell auf der Aussenseite ist. Haut und Fell sind in der Regel gute Wärmeisolatoren. Wenn also die Wärme auf der Aussenseite des Fells angekommen ist, hat das Pferd bereits so warm, dass die Kapillaren für die Hautdurchblutung zur Wärmeabgabe weit offen sind und das Pferd zu schwitzen beginnt. Es ist relativ klar, dass die Muskeln als Ort der Wärmeproduktion sehr viel früher, aber auch Sehnen und Gelenke noch einiges vor dem Fell warm sind.

    • Hallo Marcel,

      das ist ein wichtiger Aspekt; lass uns etwas Zeit, um darauf zu antworten!

      Viele Grüße
      Christine und Marco

    • Hallo Marcel,

      es ist richtig, dass bei der Thermographie die abstrahlende Oberflächentemperatur gemessen wird. Im Sommerfell oder geschoren sind Veränderungen freilich umgehend messbar. Teilweise (muskelgruppenabhängig) können sogar Kontraktion und Relaxation eines Muskels in der Bewegung abgebildet werden. Es ist also nicht so, dass es hier Minuten dauern würde, bis man eine Veränderung messen kann.

      Viele Grüße
      Christine und Marco

  4. Noch ein kleiner Nachtrag. Auf dem ersten Bild erkennt man eine warme Stelle bei den Hufen. Die Wärme, welche doet abgestrahlt wird muss via Blutbahnen durch das ganze Bein nach unten fliessen, das heisst im Inneren des Beins ist es mindestens so warm.

  5. Was mich nun interessieren würde. Ist die Stute beschlagen oder barhuf? Barhufpferde haben ja meist eine bessere Durchblutung des Beines. Gibt es damessbare Unterschiede was die Aufwärmphase betrifft?

  6. Vielen Dank für diesen super Artikel. Den werd ich gleich mal der einen oder anderen Person zeigen die es mit dem Aufwärmen nicht so ernst nehmen 😉

    LG Tina

  7. Die Thermografie zeigt eine Erhöhung der Temperatur der Haut und eventuell der Muskelatur. Die direkte Einwirkung und Verbesserung auf die Sehnen ist doch etwas weit her geholt. Schon das Abwaschen mit warmem Wasser würde ein rotes Bild in der Thermografie darstellen. Wie kann man hier von einem Beweis sprechen?

    • Vielleicht ist als Antwort darauf hilfreich, was ich direkt oben zum Zusammenhang zwischen den Strukturen geschrieben habe? Und: Natürlich ist die Thermografie sensibel für äußere Einflüsse, deshalb ist es extrem wichtig, dass man auf die Rahmenbedingungen achtet.

      Viele Grüße
      Christine

  8. Ich bin definitiv für eine umfangreiche Warmreitephase. Aber wer sagt mir denn, dass die Temperaturerhöhung, die farblich dargestellt wird nicht ihre Ursache in der gesteigerten Durchblutung (im Sinne von Kreislaufaktivierung) hat? Sehen die Thermographiebilder von frontal betrachtet anders aus? Wenn die Sehnen für den Temperaturanstieg veranwortlich sind, dann sollte es von frontal „kühler“ erscheinen…was ich aber gar nicht vermute.

    • Absolut richtig: Wenn man ins Details geht, dann ist es natürlich so, dass sich der komplette Bereich rund um die Sehnen erwärmt. Und das ist auch wichtig und erwünscht: Aufwärmen ist ein komplexer Vorgang, der den Kreislauf, die Muskeln, Sehnen und Gelenke einbezieht. Die letztgenannten Strukturen hängen ja miteinander insofern zusammen, als der Sehnen- und Bandapparat die Muskelkontraktion und -dehnung auf die Gelenke und Knochen überträgt, damit Bewegung überhaupt entstehen kann. Die Muskeln müssen zum Schutz vor Zerrungen gut durchblutet sein, was durch die Erhöhung der Kreislaufaktivität beim Aufwärmen geschieht. Der gesamte Muskel- und Sehnenkomplex wird elastischer und ist damit auf Belastung vorbereitet!

      Liebe Grüße
      Christine

  9. Hallo,
    Mich würde diese Untersuchung noch bei Offenstallpferden interessieren. Da wird ja oft ohne Aufwärmen ein Wettrennen mit 180 Grad Wendungen veranstaltet. Wie warm sind die Beine durch die normale Bewegung im Offenstall?

    Gruß, Verena

    • Liebe Verena,

      das ist ein interessanter Punkt und auch meine Beobachtung bei uns im Offenstall. Wir werden mit der Kamera weiter experimentieren und berichten dann wieder darüber.

      Viele Grüße
      Christine

  10. Interessant wäre es nur im Vergleich bei einem Pferd in Offenstallhaltung. Mein Pferd steht zum Beispiel in einem Aktivstall und ist entsprechend viel am rumlaufen. Laut dieser Studie müsste er dann fast immer schon warmgelaufen sein…

    • Liebe Jennifer,

      das ist im Prinzip richtig, allerdings kann man ja nicht wissen, ob das Pferd sich die ganze Zeit bewegt oder zum Beispiel die letzten 30 Minuten in der Sonne gedöst oder im Futterständer ruhig gestanden hat, bevor man zum Reiten kommt. Außerdem dauert es weitere Zeit, bis das Pferd geputzt und gesattelt ist. Manche Reiter brauchen dazu ja fast eine Stunde, in der das Pferd angebunden still steht. Wir planen aber, den Vergleich Offenstall und Box auch noch einmal separat mit der Kamera zu thermografieren.

      Viele Grüße
      Christine

  11. Liebe Christine,
    ein wunderbarer Beitrag! Was die Durchblutung im Huf betrifft, der Bereich, den wir hier auf den Bildern sehen, ist eigentlich immer durchblutet, selbst bei kranken Hufen. Auf den Bildern nach der Aufwärmphase ist der ganze Huf gut durchblutet, das heisst die Digitalarterie „arbeitet“ und bei Barhuflern entsteht durch den Hufmechanismus Wärme.
    Was mich sehr gefreut hat, war die Aussage zu den Stallbandagen und ihren negativen Einfluss auf den Lymphfluss. Wäre schön, wenn das mehr und mehr bekannt würde, da Stallbandagen fast schon zur Tagesordnung gehören.
    Ein gesundes, glückliches Neues Jahr 2016….freu mich schon auf die kommenden Beiträge

    • Hallo Nina,

      danke dir für die Ergänzung, ich freue mich, dass FREUNDPFERD dir gefällt! Weiterer Input wäre toll. Empfiehl uns einfach weiter, wir sind ja noch ganz frisch…

      Liebe Grüße und auch dir alles Gute fürs neue Jahr!
      Christine

  12. Die Aufnahmen sind sehr interessant und verdeutlichen, wie wichtig es ist, ausreichend lange Schritt zu reiten/führen.
    Aussagekräftiger wäre jedoch eine Studie mit repräsentativer Versuchsgruppengröße und Kontrollgruppe.
    Mich persönlich würde a) der Vergleich von barhuf zu beschlagen, b) der Vergleich von Boxenpferden zu Offenstallpferden, c) der Vergleich der Umgebungstemperatur und d) der Vergleich des gerittenen Schritttempos sehr interessieren. Ich frage mich auch, ob man die Verteilung der Gelenkschmiere irgendwie sichtbar machen kann oder ob die Temperatur als Indikator dafür ausreichend wäre. Das ganze müsste dann vernünftig statistisch erhoben und ausgewertet werden, um zu schauen, ob es statistisch signifikante Korrelationen gibt oder ob jedes Pferd sein individuelles Aufwärm-Tempo hat.
    Erst dann ließen sich verallgemeinernde Aussagen treffen. Es sollte auch nicht vergessen werden, dass ein Führen an der Hand oder Bodenarbeit im Schritt wohl den selben Effekt wie Schrittreiten haben dürften – aber auch das müsste man erstmal überprüfen.
    Wenn ihr Interesse daran habt, eine solche normierte Studie zu machen, kann ich, was die Methodik und Statistik angeht, helfen… vielleicht finden sich aber auch interessierte Tiermedizin-Studenten, die darüber gern ihre Forschungsarbeit schreiben möchten. 🙂

  13. Hallo, sehr schön geschriebener Artikel

    Ich wüßte gerne, ob Sie diese Untersuchungen auch an einem Kaltblut durchgeführt haben? Ich weis, dass Kaltblüter nicht die in der Regel gerittenen Pferde sind. Nun hat es sich aber so ergeben, dass mein Sohn eine RB an einem Kaltblut hat. Momentan ist er immer wieder mal verspannt oder lahmt.

    Viele liebe Grüße!!

    Tanja Bach

    • Hallo Tanja Bach, diese Art von Messung wurde nicht an Kaltblütern durchgeführt, wobei die Pferderasse laut Thermograf Marco Jentsch darauf keinen Einfluss haben dürfte. Somit ergibt sich mindestens dieselbe Notwendigkeit, Kaltblüter korrekt aufzuwärmen, denn aufgrund ihres Gewichts und der Tatsache, dass viele Kaltblüter leider nicht mit Fokus auf gymnastizierendes Reiten ausgebildet werden, ist ihr Stützgewebe durchaus belastet und muss vorbereitet werden. Und Kaltblüter-Muskeln können zwar massig wirken, sind aber nicht zwingend so gut trainiert, um sich und den Reiter in der Bewegung funktionell gesund zu tragen. Verspannungen sind da programmiert und sollten physiotherapeutisch behandelt werden. Zum Thema „Physio-Check“ bei verschiedenen Pferde-Typen und -Rassen finden Sie übrigens in meinem Blog einige interessante Artikel, ebenfalls in der Rubrik „Natürliche Bewegung“. Schauen Sie einfach mal rein! Viele Grüße Christine

  14. Tolle Idee und toller Artikel!
    Mich würde auch sehr interessieren wie lange die Erwärmung vorhält. Wenn ich z.B. das Pferd in der Führanlage aufwärme und danach aber Zeit zum Satteln benötige.

  15. Es wird geschrieben, daß Stallgamaschen kontraproduktiv sind. Ich benutze in der kalten Jahreszeit seit 10 Jahren die BOT Stallgamaschen,welche nicht zu einem Hitzestau führen und mein Arthrosepferd liebt ihre Gamaschen. Leider ist trotz peinlich genauem 20 Min. Schrittreitens oder vom Boden eine Arthrose im Krongelenk bei meinem gesund gearbeitetem Pferd entstanden

    • Hallo Britta,
      danke für deinen Kommentar. Im Interview hatten wir das Thema Stallgamaschen nicht besprochen. Belegt ist durch andere Untersuchungen, die Professor Dirk Berens von Rautenfeld (Medizinische Hochschule Hannover), Begründer der Manuellen Lymphtherapie beim Pferd in Deutschland, durchgeführt hat, dass Bandagen (durch das stramme Wickeln) den Lymphfluss behindern können. Meines Wissens betrifft das nicht Gamaschen. Die BOT-Gamaschen sind ja tatsächlich recht großzügig geschnitten. Meinem Pferd ist selbst die kleinste Größe noch zu groß, die liegen fabrikneu im Spind… Mit den BOT-Unterlagen unter Fleecebandagen hatte ich bei Sehnenleiden auch gute Erfahrungen gemacht.
      Viele Grüße Christine

  16. Sehr interessant alles! Ganz klasse! Lg Matthias Jürgens

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*